Wohl oder Übel: Am Anfang war ....

Der Schrei. Klassentreffen des Abi-Jahrgangs '99 der BS St. Vith. Marc (Wundergitarrist und -Schlagzeuger)) war gerade bester Laune, weil er gerade das Übel der Welt besiegt hatte, indem er die internationale Koalition der militanten Badematten geschlagen hatte. Manuel (auch Manuel *Magic Trumpet* genannt) dagegen ging es wohl eher übel, da er trotz eifriger Überlegung immer noch nicht die Gesamtheit der Welt verstehen konnte (heute sieht das natürlich anders aus). Das Klassentreffen nahm ein jähes Ende als beide Künstler ihre Bestimmung erkannten und allen Anwesenden in einem rauschenden, bis hinter die Berge Tibets hörbaren, Schrei mitteilten: Wir gründen DIE BAND.
Bei vorangegangen Projekten dieser Art hatten sie sich immer auf ihre Agenten verlassen, doch in der Welt des internationalen Showbiz kann jedes Ohr eine Gefahr sein, die Gefahr einer vorzeitigen Entdeckung durch die Presse schien allgegenwärtig. So machte jeder sich einzeln auf die Suche, um Musiker für DIE BAND zum Proberaum nach St. Vith zu führen.
Marc zog es weit in den Norden zu den finsteren, unerforschten Wäldern im von der Zivilisation unberührt gebliebenen Rocherath. Legenden berichteteten von dem Einsiedler Joé, von dem gesagt wird, sein Gitarrenspiel locke selbst Raubtiere und Reptilien an, die er dann aber gemein und hemmungslos mit Drumsticks bewirft (echt!). Marc ließ sich also eine List einfallen, um den Angriffen des Mannes widerstehen zu können, den die Eingeborenen "Supi-Dupi-Gitti-Drummi" nannten. Er verkleidete sich als Schaf, denn Joé hat Schafe lieb. So wurden alle Freunde. DIE BAND wuchs
to be continued.....
Manuel war ratlos. Da er sich für keine Devise entscheiden konnte wollte er ein Konto auf der Samenbank eröffnen. Pfeifend stieß er an etwas Hartes. Was er zunächst für einen Brückenpfeiler gehalten hatte, stellte sich dann als ER heraus: Der Gott des Basses, Jörg. Und Manuel sprach: "Offenbare dich uns im Probesaal beim Jugendtreff, oh Jörg, wo es gibt edle Speis und edlen Trank, wo wir dir huldigen können mit Hymnen und Liedern ... und wenn wir schonmal dabei sind kannst du ja auch sofort den Bass auspacken.
Und Jörg entgegnete ihm: "Die drei Aufgaben urteilen wem ich mein göttliches Talent schenke. Die erste Aufgabe lautet ..."
Manuel hatte Angst, dass durch seine Ehrfurcht sein Gehör getrübt werden könnte. Daneben bebte die Erde, Es regnete splitternackte Frauen (diese Aussage wurde von einigen Historikern vehement zurückgewiesen. In der Tat trugen einige der Frauen String-Tangas. Leider blieb die Erotik völlig auf der Stracke. Nein, nein, sie waren von geradezu göttlicher Schönheit, aber was meint ihr passiert wohl am Boden mit Frauen , die vom Himmel gefallen sind?)
zurück zum Biographie:
"mach mal die Spüle!" Und Manuel machte die Spüle.
"die zweite Aufgabe lautet ..."
Ehrfurcht, Frauen vom Himmel, platsch usw. usw. ...
"mach mir Schnittchen!" Und Manuel machte Schnittchen und nahm sogar Butter statt Margarine.
"Die dritte lautet ..."
Ehrfurcht, Frauen vom Himmel, platsch usw. usw. ...
"du musst die vor vierhundert Millionen Jahren verschollene sagenhafte Merili finden, deren Saitenspiel seinerzeit die Dinosaurier aussterben ließ: Sie lauschten ihrem Spiel so gabannt, die sie von allen irdischen Gedanken löste. Die Deppen vergaßen danach zu futtern. Weil ich ein Gott bin gebe ich dir einen Tipp: Sie mag Schafe."
Nachdem Manuel Mark und Joé vor fleischfressenden Kommunisten in Rocherath gerettet hatte, erzählte er ihnen von der schwierigen Aufgabe des Bassgottes. Drei Tagen lang büßten sie und rauften sich die Haare. Schließlich sprach Joé, der von den anderen wegen seiner Intelligenz auch "der Spitze" genannt wurde: Hört mal, ich habe Schafe lieb. Ich weiß, wo viele Schafe sind. Estland befindet sich auf dem 59. Breitengrad und ist ein besonders flaches Land, also bestens für die Schafzucht geeignet. Schon im 14. Jahrhunderrt trieben dort größere Schafhorden ihr ..." Und schon spielten sie los. Zwar waren sie nur zu dritt und die Musik war noch unvollkommen, doch erfreute sich der Wind so an ihren wunderbaren Klängen, dass er sie mit Eile nach Estland trug.
Wie die abenteurliche Reise der drei nun weiter verlief, kann an dieser Stelle nun nicht erklärt werden (es sei denn ihr habt Geld). Es ganügt zu sagen, dass es eigentlich nicht so lange dauerte wie erwartet und dass Merili eigentlich auch nix dagegen hatte auch mitzuspielen. Ach ja, davor wurden alle von ihrer Schönheit geblendet. Das ist auch der Grund, warum wir jetzt cool sind und Sonnenbrillen und Schirmmützen tragen. Auf jeden Fall trafen wir uns zum Frohlocken aller Beteiligten am 3. Mai 2006 um gemeinsam zu musizieren. Naja, der Gott des Basses hatte der Gruppe dann auch sofort ihr liebstes lied geschenkt, nämlich "Hawuhuhuuuu". Danach gingen wir nach Hause und warteten eine Woche. Dann probten wir wieder. Danach gingen wir nach Hause und warteten eine Woche. Dann probten wir wieder. Danach gingen wir nach Hause und warteten eine Woche. Dann probten wir wieder. Danach gingen wir nach Hause und warteten eine Woche. Dann probten wir wieder. Danach gingen wir nach Hause und warteten eine Woche. Dann probten wir wieder. Danach gingen wir nach Hause und warteten eine Woche. Dann probten wir wieder. Danach gingen wir nach Hause und warteten eine Woche. Dann probten wir wieder. Danach gingen wir nach Hause und warteten eine Woche. Dann probten wir wieder. Danach gingen wir nach Hause und warteten eine Woche. Dann probten wir wieder. Danach gingen wir nach Hause und warteten eine Woche. Dann probten wir wieder. Dann schrieben wir dass, was ihr eine "Biografie nennt.
Danke fürs Lesen.
Gruß,
Wohl oder Übel

Nichtssagender Gastmusiker

Sam

Der Fotografin






